Brief an mein Herrchen

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.                          

Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand gehalten,
die Tür ging auf, und Du hast einen Stock geworfen,
ich lief und lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte.
Aber als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden
.... aber leider vergebens.
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag.


Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine Rückkehr, aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein .... Du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum .... es roch nach Tod.
Meine Stunde war gekommen.


Geliebtes Herrchen, ich weiß, daß Du weißt, daß ich mich trotz des Leidens,
das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere, und falls ich noch einmal
auf die Erde zurück- kommen könnte - ich würde auf Dich zulaufen, denn ....


..... ich habe Dich lieb .....!


"Wenn nur jeder, der züchtet und Welpen an Leute verkauft, die keine Ahnung von der Natur
und vor allem von der Verantwortung haben, die man als Hundebesitzer übernimmt,
daran denken und den Leuten vermitteln würden, daß man ja Mutterstelle an dem Hundekind übernimmt,
ihm beibringen muß, mit der Welt zurechtzukommen, mit ihm kommunizieren muß, wenn also jeder, den
es betrifft, sich immer wieder an diese leider wiederkehrende Geschichte erinnern würde,
könnte man so vieles gegen diese Hundeschicksale tun!!"